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Stimmen am Standort: Michael Schulz

Mode ist nicht nur unsere Leidenschaft, wir vom Fashion Net sind auch das Sprachrohr der Branche am Standort Düsseldorf.

Wir haben „Stimmen am Standort“ gesammelt, die sich zu den Düsseldorf Fashion Days, dem DFD Festival und der Relevanz des Order-Hotspots Düsseldorf geäußert haben.

Michael Schulz, ACO Modeagentur

Warum ist der Standort Düsseldorf besonders attraktiv für Einkäufer?

Düsseldorf ist besonders attraktiv für Einkäufer*innen weil hier die größte Dichte der Showrooms in Deutschland zu finden ist und Düsseldorf die Stadt der kurzen Orderwege ist. Alle Showrooms und Fashion-Häuser befinden sich rund um die Kaiserswerther-Straße, gepaart mit Halle 29 und Halle 30 sowie zwei exzellenten Order-Platformen Supreme Men & Women und Gallery FASHION and Shoes. Insofern können Einkäufer*innen hier während der DFD sehr effektiv arbeiten.

Sein Video in Videoformat finden Sie hier.

Wie können die DFD und das Festival dazu beitragen, die Modewirtschaft in Düsseldorf zu stärken?

Es ist das, was wir alle schon immer angeregt haben. Ein Zusammenschluss aller Beteiligten im Düsseldorfer Modebusiness, die diese wichtigen Tage mit Leben füllen können. Der Einzelhandel mit längeren Öffnungszeiten, mehr Aktivitäten im Innenstadt Bereich, die Stadt Düsseldorf erkennt die Wichtigkeit des Modebusiness für die Stadt und unterstützt entsprechend, Düsseldorf zeigt sich von seiner schönsten Seite, Agenturen und Modeindustrie profitieren von einer höheren Frequenz. Denn: das größte Potential haben DFD und Festival, wenn Sie nicht nur als bloße Gimmicks, sondern als wertvolle Kombination und als Zusatz zur Orderweek gesehen werden. Wenn beide es schaffen,  Kunden im B2C und B2B einen wichtigen Ansatz zum Austausch und Networking zu bieten, ähnlich der Pitti in Florenz, kommen wir zum Punkt: Düsseldorf als Inspirationsquelle und Orderplattform zu gleichen Teilen, ein Must-have im Fashion-Kalender. Denn so hält man Einzelhändler aus ganz Europa länger in Düsseldorf und schafft einen neuen Anreiz, nach Düsseldorf zu reisen.

Was ist für Sie die relevanteste Entwicklung im deutschen Modebusiness in den letzten Jahren?

Es sind zwei „erzwungene“ Entwicklungen, hervorgerufen durch die Pandemie, die auch die Modebranche extrem getroffen hat. 1. Nachhaltigkeit in allen Entwicklungsstufen der Mode, vom Design über Produktion bis zum Verkauf ist nicht mehr nur eine Nische, sondern wird immer mehr zur gelebten Wirklichkeit und 2. die Entwicklung der digitalen Welt im Bereich B2B und B2C, ohne auf Haptik, Emotion und Beratung zu verzichten. Beides wird deutlich an Relevanz gewinnen, ohne nur das „Phrasenschwein“ zu bemühen.