back to top

News

© Hazel Brill

Digitale Kunst und Bildung im NRW-Forum Düsseldorf

Noch nie waren digitale Kommunikation und virtuelle Kunsterfahrung so wichtig und präsent wie in diesen Zeiten. Aber welche Techniken, Algorithmen und künstliche Intelligenzen stecken eigentlich dahinter?

Wie arbeiten KünstlerInnen, welche Wege gehen sie in der Pandemiezeit? Das NRW-Forum Düsseldorf bietet in Workshops, Talks und einer virtuellen Ausstellung verschiedene Möglichkeiten an, diesen Fragen aus technischen, künstlerischen und alltagspraktischen Perspektiven auf den Grund zu gehen.

Das KI-LAB Learning AI richtet sich an alle, die sich mit künstlicher Intelligenz (KI) praktisch und theoretisch auseinandersetzen möchten. Die Veranstaltungsreihe versteht sich als Lab (Labor), in dem gemeinsam an aktuellen Fragestellungen gearbeitet wird. In abwechselnden, kostenlosen Online-Talks und Workshops untersuchen die TeilnehmerInnen mit ExpertInnen aus verschiedenen Fachrichtungen, welche Rolle KIs im Alltag spielen und wie sie genutzt werden können.

Der nächste Talk findet am 24. April 2021 um 17 Uhr statt und fokussiert das Verhältnis von Maschinen und Ethik. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie objektiv künstliche Intelligenzen sein können und wieviel Vorurteile und soziokultureller Hintergrund schon in den Prozess ihrer Entwicklung einfließen. Mehr Informationen, Anmeldung und weitere Termine hier.

Im Rahmen der IGTV-Gesprächsreihe #showmeyourparadise geben auf dem Instagram-Kanal des NRW-Forums KünstlerInnen der kommenden Ausstellung "Willkommen im Paradies" Einblicke in ihr persönliches Paradies. In dem regelmäßig stattfindenden Live-Format stellen sie besondere Orte vor und erzählen in Kurzinterviews von ihrer Arbeitsweise und ihrem Alltag während des Lockdowns. Der nächste Termin ist am 27. April 2021 um 18 Uhr mit der Londoner Künstlerin Hazel Brill. Gemeinsam mit Kunstvermittlerin Teresa und den TeilnehmerInnen macht sie einen virtuellen Spaziergang entlang der Themse. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Am 5. Mai 2021 eröffnet die digitale Ausstellung "In VR we trust", die sich kritisch mit dem aktuellen Stand und zukünftigen Wert von Virtual Reality (VR) als Medium beschäftigt. Anhand von vier künstlerischen VR-Positionen fragt sie nach dem Nutzen für die Kunst und dem Anreiz für BesucherInnen. Die Ausstellung mit Arbeiten von Dani Ploeger, Elena Romenkova, Matias Brunacci und Robin Kötzle wird von Online-Veranstaltungen begleitet.

Auf der Website trust.invr.info können ab dem 20. April kostenlos (limitiert) Cardboards bestellt werden. Ab dem 1. Mai werden dort die Links zu vier Onlinetalks am 11. und 12. Mai (jeweils 18.30 und 20 Uhr) veröffentlicht, bei denen die KünstlerInnen, die beiden Kuratoren der Ausstellung, Daniel Hengst und Clemens Schöll, sowie weitere ExpertInnen über VR als künstlerisches Arbeitsmittel sprechen.

Weitere Informationen finden Sie hier.