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© The Supreme Group

Münchener Behörden verbieten Ordermesse Supreme Women&Men sowie die Showroom-Konzepte

Die für diese Saison am Standort München geplante Orderverantstaltung wurde von den örtlichen Behörden endgültig untersagt.

„Nach wochenlangem Tauziehen, nervenaufreibender Zeit und Neugestaltung der Hygienekonzepte“ habe man „den Kampf gegen die Behörden verloren“, teilte The Supreme Group mit. Die Stadt begründe die Entscheidung damit, dass Covid-19 allgegenwärtig ist und auch nicht vor den Toren des Großhandels der Textilbranche halt macht. Die neue Virus-Variante B.1.1.7. habe sich auch im Stadtgebiet München verbreitet und es wird angenommen, dass sie sich schneller ausbreite, zu einer höheren Fallsterblichkeit führe und mit einem signifikant erhöhten Übertragungsrisiko einhergehe. Da die Messeveranstaltung einen internationalen Charakter hat, die eine hohe Reisetätigkeit voraussetzt, wird die Durchführung der bevorstehenden Edition der Supreme Women&Men nicht gestattet.

„Da keine zuverlässige zeitliche Aussage darüber existiert, wann Lockerungen in Bayern beschlossen werden, ist eine Planung unsererseits derzeit nicht möglich und vor allem nicht verlässlich. Wir bedauern, nach dem immensen Arbeitseinsatz des gesamten Teams diese Veranstaltung, die uns sehr am Herzen liegt, nicht durchführen zu dürfen. Aufgrund fehlender Planbarkeit und dem saisonspezifischen Angebot, sind wir auch nicht in der Lage, Ersatztermine zu benennen. Wir hoffen sehr, dass uns die weitere Entwicklung erlaubt, in der Sommersaison unsere Türen wieder wie gewohnt öffnen zu dürfen“, heißt es von Seiten der Veranstalter.

„Es trifft uns sehr, dass zwar der Großhandel in Bayern erlaubt ist (auch wenn mit gewissen Einschränkungen), uns jedoch von der Regierung mit unserem Showroom-Konzept, welches in Düsseldorf sehr gut funktioniert hat, Steine in den Weg gelegt werden. Wir können wirklich sagen, dass wir alles versucht haben. Wir haben bis zuletzt gekämpft und kämpfen weiter. Wir bedauern die Kurzfristigkeit der Absage unseres ‚Showroom-Konzepts‘ und sind gegenüber einer solchen Entscheidung des Freistaats Bayern machtlos.“ 

 

Supreme Showroom-Konzepte Kids und Body&Beach

Auch nach erneuter Einreichung erweiterter Hygienekonzepte für die Supreme Showroom-Konzepte Kids und Body&Beach, die seitens der Behörden der Stadt München kurzfristig Ende letzter Woche angefordert wurden, folgte die Untersagung der Durchführung. Von daher müssen auch die beiden geplanten Orderplattformen abgesagt werden. Eine Verschiebung der beiden Orderplattformen sei, aufgrund der fehlenden Planbarkeit und dem Orderrythmus geschuldet, nicht möglich.

Aline Müller-Schade, Geschäftsführerin der The Supreme Group: „Es ist die Unvorhersehbarkeit und Kurzfristigkeit der Entscheidung der Behörden, die uns sehr zusetzt und die Arbeit des gesamten Teams zu einer Herkulesaufgabe hat wachsen lassen. Es ist auch sehr bedauerlich, dass in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen wird. Wir waren in Düsseldorf zu unserer Supreme Showrooms Women&Men sehr positiv gestimmt, dass dieses Konzept auch im Freistaat Bayern Akzeptanz und Anwendung finden kann, aber nach langem hin und her, wurde uns diese Hoffnung genommen.“