TRENDREPORT: Top Farben Herbst/Winter 20/21
© v.l.n.r. LANIUS, MARC O´POLO, Marc Cain

TRENDREPORT: Top Farben Herbst/Winter 20/21

Mut zur Helligkeit: Der Winter startet ungewöhnlich hell und sanft. Offwhite und Beige kommen auf wolligen Materialien für weite Hosen oder lange Mäntel aus Alpaka und Wolle und weichem Strick, am liebsten monochrom.

Die Farben spiegeln eine Lust auf Eleganz wider und wirken unterstützend auf die lässigen Schnitte und die fließenden Materialien. Edle Naturfarben werden auf der einen Seite mit starken Farbakzenten effektvoll aufgeladen oder lassen in Kombination mit pastelligen Tönen ein softes, leichtes Farbbild entstehen. Highlighter sind intensives Limone oder Light Pink. Blushtöne sind Flieder und helle Koralle. Dazu kommen Rottöne wie China-Rot und tiefes Beerenrot, Spicy Red bis hin zu Deep Pink und Pflaume.

Shades of Brown: Neben der Trendfarbe Cognac sind das Zimt- und Curry und satte kräftige Töne von Chestnut bis Kurkuma. Und natürlich Camel: Einst als Beige und etwas angestaubt verpönt, erlebt dieser Ton gerade eine Renaissance als Moderenner. Ganz besonders geeignet für Lieblingsbasics wie den Doubleface-Mantel oder den Kuschelpullover. Schokoladenbraun ist der neue dunkle Ton und ersetzt Schwarz.

Wichtigstes Stylingthema der Saison sind monochrome Looks. Wirklich gut kommen diese Allover-Stylings aber nur in den neuen sanften Neutrals wie Offwhite, Camel oder Kupfer rüber. Es wird gelayert und gewickelt, die Schnitte sind weit aber stets soft. Wichtig und neu: Contemporary Tailoring. Das modische Update für den Anzug. Locker geschnittener Blazer und Paperbag-Pants oder Longmantel zur weit ausgestellten Hose aus softem Wooblend.

Auch wenn die Saison farblich eher ruhig ist – Akzente dürfen nicht fehlen. Neben neuen Gelbnuancen und intensiven Blautönen setzt vor allem Flammenrot starke Statements. Ob im intensiven Farbkontrast zu Flieder oder in Kombination mit Camel, Schokoladenbraun und Burgundy. Oder aber als typische Holzfäller-Optik auf weichen Flanellen.

KAROLINA LANDOWSKI

Fotocredit: siehe Bilder